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Frage: Die Menschen unserer Zeit denken nicht ausreichend über den Tod und das Leben nach dem Tod nach. Und selbst wenn sie darüber nachdenken, ziehen sie daraus nicht die notwendigen Lehren und Mahnungen. Was würden Sie uns in dieser Hinsicht empfehlen?
Antwort: Früher verweilten die Menschen, wenn sie zusammenkamen, bei Themen, die sie Gott näherbringen würden, und tauschten sich darüber miteinander aus. Auch der Tod gehörte zu den wichtigsten dieser Themen. Menschen, die auf das Jenseits ausgerichtet lebten, erinnerten einander an den Tod und ermutigten sich gegenseitig dazu, sich auf das ewige Leben vorzubereiten.
Heute sind durch die Hinwendung der Blicke zur Welt und dadurch, dass weltliche Interessen und Bedürfnisse in den Vordergrund gerückt sind, die Vorstellungen vom Jenseits in Vergessenheit geraten. Während die Umgebungen, die die Menschen zu Themen über das erhabene Wesen Gottes (Zat-ı Ulûhiyet’le) einladen, immer seltener wurden, haben sich die Einflüsse, die das Nefs reizen und zu satanischen Neigungen führen, immer weiter vermehrt. Ernsthaftigkeit und Würde haben ihren Platz einer Gleichgültigkeit und einem vergnügungszentrierten Leben überlassen. Wenn Menschen zusammenkommen, erfüllen sie ihre Gesprächeskreise nicht mehr mit der Rede über Gott, den wahren Geliebten, und verleihen ihnen dadurch keine Lebendigkeit mehr.
Die moderne Wissenschaft schenkt den Menschen leider keine geistige Belebung und stärkt ihren Glauben nicht; im Gegenteil, sie verstärkt seine Anmaßung und treibt ihn weiter zur Maßlosigkeit. Wenn den Erkenntnissen, die die Wissenschaften hervorbringen, keine Bedeutungen beigelegt werden, die unsere Blicke zu Gott wenden, und wenn diese nicht aus der richtigen Perspektive bewertet werden, kann dieser Zustand die Menschheit in Gottvergessenheit und Verkennung treiben.
Der immer dichter werdende Schleier der Gottvergessenheit
Das, was ich bisher gesagt habe, gilt nicht nur für weltverhafteten Menschen. Leider ist die Zahl der Menschen, die eine starke Verbindung zu Gott haben, selbst unter denjenigen, die in der Moschee Gebete verrichten oder die Kaaba umkreisen (Tawaf), nicht sehr groß. In unserer heutigen Zeit ist der Schleier der Unachtsamkeit so dicht geworden, dass es nicht leicht erscheint, ihn zu zerreißen und Gott zu erreichen.
In Zeiten, in denen die Religion tiefgehend gelebt wurde, reichte schon die einfache Ermahnung einer Person, deren Wort man Vertrauen schenkte, aus, um die Menschen zu erwecken und zu warnen. Menschen, die diesen Worten zuhörten, erbebten innerlich sofort und kamen wieder zu sich. Schon ein kleiner Hinweis genügte, um sie auf den Horizont der Gottesnähe auszurichten.
Wenn ich mich an die Eindrücke aus meiner Kindheit erinnere, sehe ich vor mir Menschen, die in ihrem Gottesdienstleben sehr ernsthaft waren, deren Augen feucht wurden und die beim Gedenken an den Tod innerlich erbebten. In jener Zeit herrschte nicht eine solche Unbekümmertheit und Gleichgültigkeit gegenüber der Religion wie heute; die Menschen waren nicht derart durch den Schmutz der Sünden verunreinigt. Gefühle und Gedanken waren reiner, die Herzen klarer. Die Menschen hatten Herzen, die angesichts spiritueller Themen vor Begeisterung höherschlugen. Deshalb war der Tod ein großer Mahner für die Menschen.
Der Mensch von heute besitzt im Namen der Religion viel mehr Wissen als seine Vorgänger. Auch seine Informationen über das Buch des Universums (Kâinat kitabı) sind im Vergleich zu ihnen weitaus umfassender. Doch leider führen sie ein Leben, das weit davon entfernt ist, das zu sehen, was jene sahen, und das zu hören, was jene hörten.
Gelehrte erklären überall die Religion, in den Moscheen werden Predigten und Freitagsansprachen gehalten, Loblieder auf die Geburt des Propheten (Mewlid) werden rezitiert, an besonderen Tagen werden Programme organisiert, jedoch ist es schwer, von einer Begeisterung in den Herzen zu sprechen. So wie wir kein gefestigtes Verantwortungsbewusstsein besitzen, so ist uns auch die Furcht davor, vor Gott zu treten, nicht geblieben. Ich persönlich bin bis heute keinem Menschen begegnet, dessen Herz angesichts der Schwere der Abrechnung (im Jenseits) fast stehen geblieben wäre. Der heutige Mensch lässt sich leider von diesem vergänglichen und kurzen Leben täuschen; er ist sehr unzureichend darin, sich selbst auf den Tod und das Leben nach dem Tod vorzubereiten, und lebt in einer tiefen Gottvergessenheit.
Zwei Stützen, die das Herz lebendig halten
Wenn dem so ist, müssen wir uns vor allem selbst erneuern und in religiösen Angelegenheiten sensibler werden. Gelehrte betonen zwei Stützen, die das Herz lebendig halten: Der erste von ihnen ist das Gute empfehlen und vom Schlechten abhalten (emr-i bi’l-ma’ruf nehy-i ani’l-münker), und der zweite ist die Behandlung von Themen, die die Herzensfeinheit und Askese (rekâik) betreffen; denn das Erinnern an den Tod gehört zu den wichtigsten Aspekten dieses Bereichs.
Ja, jede Gelegenheit sollte genutzt werden, um das Gute zu verkünden, und die Menschen sollten dazu aufgerufen werden. Doch dieser Ruf wird nur dann wirksam sein, wenn er von Personen ausgeht, die einen Glauben an Gott besitzen, der über mathematische Gewissheit (riyazi katiyet) hinausgeht, die mit der Sprache ihres Herzens zu den Menschen sprechen können und die das leben, was sie sagen. Andernfalls werden die Worte von Personen, die unter dem Vorwand „ich erzähle von Gott“ sich selbst darstellen, die Luxus und Extravaganz hinterherjagen, die versuchen, mit ihrem Wissen eine Position zu ergattern, oder die sich selbst vermarkten, in den Herzen keinen Widerhall finden.
Menschen, die anderen das Gute empfehlen und es selbst nicht leben, oder die vorgeben, andere von schlechten Taten abzubringen, während sie selbst damit fortfahren, können keinesfalls glaubwürdig sein. Personen, die im Namen des Islam kein ernsthaftes Anliegen haben, deren Herz gestorben und deren Begeisterung erloschen ist, müssen sich selbst hinterfragen und ihr Ego zur Rechenschaft ziehen, bevor sie anderen Ratschläge erteilen.
In dieser Hinsicht müssen vor allem besonnene Ratgeber heranreifen und ausgebildet werden, die zu den Gelehrten gehören und sich dem Dienst an der Religion widmen. Eine äußerst wichtige Aufgabe wie Bildung und religiöse Erziehung darf nicht unqualifizierten Menschen anvertraut werden. Der Mensch, der uns das Gehen beibringen soll, muss zunächst selbst fest auf den Beinen stehen und zu gehen wissen.
Wenn eine Betrachtung, die wir erfahren haben, nicht zuerst unser eigenes Herz höherschlagen lässt, wie soll sie dann auf andere Wirkung zeigen! Wenn wir als Menschen vor die Leute treten, deren eigenes Herz nicht erbebt ist, dann ist es besser, gar nicht erst vor sie zu treten. Es gibt keinen Grund, auch noch die Sünde der Lüge auf sich zu laden, indem man anderen Themen erzählt, die man selbst nicht verinnerlicht, nicht essenziell angenommen und nicht verdaut hat.
Auch das gemeinsame Studieren von Werken, die wie die Risale-i Nur Glaubensfragen auf eine überzeugende Weise behandeln, ist ein wichtiger Weg im Namen des Guten empfehlens und vom Schlechten abhaltens. In dem Umfeld, in dem ich aufgewachsen bin, kamen die Menschen in Häusern oder Herbergszimmern zusammen und lasen Werke über die Religion und den Glauben wie Dürretü’l-vâizîn (Dürretü’n-nâsihîn) [1], Tenbihü’l-gâfilîn[2], Ahmediye[3], Muhammediye[4] und Tezkire[5]. Die Menschen hörten dem Gelesenen mit einem reinen Herzen zu, glaubten an das, was sie hörten, und wurden davon tief berührt. Auf diese Weise begannen die jenseitigen Welten vor ihren Augen Gestalt anzunehmen, und in ihren Herzen keimte die Sehnsucht nach der Begegnung mit Gott auf.
Meine verstorbene Tante hatte gegen Ende ihres Lebens begonnen, eine solche Sehnsucht nach den jenseitigen Welten zu empfinden. Als sie wegen einer Erkrankung ins Krankenhaus eingeliefert wurde, flehte sie mich geradezu an und sagte: „Hodschaefendi, bitte hol mich von hier weg. Ich möchte nicht mehr in dieser Welt bleiben; denn ich sehne mich sehr nach dem Jenseits“. Aus ihrem Zustand und ihrer Haltung war unschwer zu erkennen, wie aufrichtig sie diese Worte meinte.
Ein anderer Bekannter von mir sprach so über den Tod, dass man meinen könnte, das Sterben bedeute lediglich, aus einem Zimmer des Hauses aufzustehen und in ein anderes hinüberzugehen. Wahrheiten wie das Eintreten ins Grab, dass der Körper wieder zu Erde wird, oder der Beginn des Lebens in der Zwischenwelt (berzah hayatı) erschreckten ihn überhaupt nicht. Denn sie glaubten an Gott und den Jüngsten Tag mit einem unerschütterlichen Glauben. Sie besaßen einen so reinen und klaren Glauben, dass es ihnen genügte, einige Bücher über Herzensfeinheit und Askese (rekâik) zu studieren.
Heutzutage sind die Denkweisen derart irregeleitet, dass das Gelesene den Menschen nicht mehr im gleichen Maße Nutzen bringt. Wissenschaften, die nicht auf dem Fundament des Einheit Gottes (Tewhid) ruhen und bei denen sich nicht aus jedem Kapitel ein Zugang öffnet, um zu Gott zu gelangen, können den Menschen von Gott entfernen.
Selbst wenn man den Menschen nicht Kurtubīs Tezkire, sondern seinen gewaltigen Koranexegese zu lesen gibt, können sie ihren Anteil an dem darin enthaltenen Wissen und der Weisheit nicht erlangen. Dies kann man als Verlust von Fähigkeit und Veranlagung oder als ein Abstumpfen des Empfängers bezeichnen.
Wer Ermahnung sucht, dem genügt der Tod
Eine der wichtigen Eigenschaften von Werken, die über Herzensfeinheit und Askese verfasst wurden, ist, dass sie den Tod und das Leben nach dem Tod in all seinen Aspekten behandeln. Diese Werke führen die jenseitigen Welten mit all ihren Phasen vor Augen und präsentieren dem menschlichen Verstand die Anatomie des Lebens nach dem Tod. Indem sie dem Menschen die eigentliche Heimat vorstellen, in die er auswandern wird, erläutern sie die Ereignisse, denen er dort begegnen wird; so helfen sie ihm, das Gleichgewicht zwischen Diesseits und Jenseits herzustellen.
Ein Mensch, der sich der Fragen bewusst ist, die ihm im Jenseits gestellt werden, der Taten, für die er zur Rechenschaft gezogen wird, und der Schwierigkeiten, mit denen er konfrontiert sein wird, verlässt sich nicht auf die Welt, schenkt ihr nicht sein Herz und lässt sich von ihr nicht täuschen. Doch leider werden diese Themen heutzutage selbst an den theologischen Fakultäten nicht mit dem ihnen eigenen Gewicht und Ernst behandelt.
Der Mensch ist ein Reisender. Er kommt aus der Welt der Seelen (Ruhlar âleminden) in den Mutterleib, geht von dort über zur Kindheit, Jugend, Reife und zum Alter und tritt schließlich in das Grab über. Danach durchquert er die Zwischenwelt, den Ort der Versammlung sowie die Brücke (sırat) und erreicht die Heimat, in der er ewig bleiben wird; je nach seinen Taten wird dieser Ort entweder das Paradies oder – möge Gott uns davor bewahren – die Hölle. Folglich besteht das diesseitige Leben auf dieser ewigen Reise des Menschen nur aus einer einzigen Station.
Der Tod hingegen bedeutet den Beginn der Phase, in der man Rechenschaft für ein gelebtes Leben ablegt. Wenn das Herz eines Menschen nicht höherschlägt, obwohl er sich an den Tod, das Grab, die Zwischenwelt, die Brücke, die Waagschale, das Paradies und die Hölle erinnert, dann muss er sich selbst noch einmal gründlich hinterfragen.
Jedes einzelne der Schilderungen, die dem Tod und den jenseitigen Welten angehören, hinterlässt in lebendigen Herzen tiefe Spuren. Sie bewegt den Menschen dazu, mit sich selbst abzurechnen und eine innere Schau zu halten; zudem lässt sie die irdischen Freuden und Genüsse verblassen. Wenn uns eine der Szenen, die Koran und Sunna über das Jenseits schildern, nicht zur Besinnung bringt, dann tut es eine andere; wenn die eine nicht ausreicht, um unsere Gottvergessenheit zu zerstreuen, dann genügt die andere.
Ist es für einen Menschen, der weiß, dass vor ihm die Möglichkeit einer ewigen Glückseligkeit oder eines ewigen Verlustes liegt, und der daran von ganzem Herzen glaubt, überhaupt möglich, in Gottvergessenheit zu versinken? Der Koran und die Sunna schildern die Rechenschaft, die wir nach dem Tod ablegen müssen, und die Ereignisse, denen wir begegnen werden, so klar, deutlich und ausführlich, dass es unmöglich ist, davon nicht tief berührt zu werden.
Selbst die Szenen von Filmen oder Serien über das Jenseits, die wir auf den Fernsehbildschirmen verfolgten, genügten bereits, um uns im Innersten zu erschüttern und unsere Augen mit Tränen zu füllen. Dabei kann das, was wir dort sahen, nur ein Schatten der Wahrheiten sein, die im Jenseits durchlebt werden. Doch selbst dies brachte uns zur Besinnung und gab uns Anlass, uns noch einmal innerlich zu erneuern.
Ebenso verhält es sich mit den Themen der Herzensfeinheit und Askese, in denen Fragen über den Tod und das Jenseits behandelt werden. Wenn das eine von dem, was wir lesen, keine Wirkung zeigt, so wird das andere ganz sicher Einfluss auf uns ausüben.
Wie bekannt ist, empfiehlt uns der Gesandte Gottes (F.s.m.i) mit folgenden Worten, die Friedhöfe zu besuchen: „Besucht die Gräber. Denn der Besuch der Gräber bricht die Bindung an das Diesseits und erinnert an das Jenseits (an den Tod).“[6]
Es wird überliefert, dass Persönlichkeiten unter den Gefährten wie der Ehrwürdige ‘Usmān ( Gott habe Wohlgefallen an ihm), wenn sie zu den Friedhöfen gingen, schluchzend weinten.[7]
Friedhöfe übten auf sie einen tiefen Einfluss aus, und sie erbebten angesichts der Schwere der Abrechnung im Jenseits. Leider sind die Herzen in unserer heutigen Zeit derart verhärtet, dass weder Todesnachrichten noch Friedhofsbesuche bei uns eine tiefe Wirkung hinterlassen. Ich kann sagen, dass ich bisher nur sehr wenigen Menschen begegnet bin, die auf den Friedhof gegangen sind, dort in tiefe Gedanken über ihr eigenes Ende versunken sind und eine innere Abrechnung mit sich selbst gehalten haben.
Wie der Lehrmeister Bediuzzaman darauf hinweist, gehören besonders die Gnadengaben wie der Gesundheit und der Jugend zu zwei großen Ursachen, die den Menschen in Gottveressenheit treiben. Menschen, deren Gesundheit intakt ist, möchten den Tod stets von sich fernhalten, weil sie in die Klauen der Gefühle von der Sehnsucht nach einem langen Leben (tûl-i emel) und der Illusion, ewig zu leben (tevehhüm-ü ebediyet) geraten sind.
Sie verfallen einer so großen Sehnsucht nach einem langen Leben, als würde der Tod sich ihnen niemals nähern! Sie blicken auf das Leben, als würden sie niemals sterben, und laufen unaufhörlichen Zukunftsträumen hinterher. Mit dem, was sie tun und hervorbringen, versuchen sie, noch mehr Genuss und Nutzen aus der Welt zu ziehen.
Sogar hinter den Taten, die sie äußerlich im Namen der Religion vollbringen, kann sich der Wunsch verbergen, das eigene Ego zu befriedigen. Wenn sie zum Beispiel versuchen, den Menschen Wahrheit und Wirklichkeit zu erklären möchten sie womöglich mit den Tropfen, die aus dem Horizont von Wissen und spiritueller Erkenntnis fließen, ihr eigenes Ansehen aufrechterhalten.
Selbst in ihren Taten, die am reinsten und göttlichsten erscheinen, können sich wie ein Virus egoistische und satanische Gefühle einnisten. Wenn sie nicht richtig eingeordnet und bewertet werden, können sich große Gaben wie Gesundheit und Jugend für den Menschen in ein Mittel der Selbsttäuschung verwandeln.
Wenn es also etwas gibt, das derartigen weltlichen Freuden und Genüssen Einhalt gebieten kann, dann ist es der Gedanke an den Tod. Dass unser Prophet (F.s.m.i) gebot: „Gedenkt oft desjenigen (des Todes), der die Genüsse zerstört und bitter macht“, dient dazu, die Gläubigen angesichts dieser Wahrheit in ständiger Wachsamkeit zu halten.[8]
Wenn wir heute nicht oft an den Tod denken, werden wir morgen die Genüsse, die wir kosten werden, verbittert vorfinden. Ein wahrer Gläubiger sollte jederzeit auf den Tod vorbereitet sein, ja, er sollte sich sogar nach ihm sehnen. Wenn ihm seine Entlassungsurkunde zum Tod ausgehändigt wird, sollte er diese Welt mit einer solchen Freude und inneren Erleichterung verlassen können, als würde er aus dem Militärdienst entlassen.
Dafür muss man vor allem das Herz von den Gefühlen des der Sehnsucht nach einem langen Leben (tûl-i emel) und des der Illusion, ewig zu leben (tevehhüm-ü ebediyet) befreien und sich auf den Tod vorbereiten. Zudem muss man den Verbleib in dieser Welt unbedingt an ein erhabenes Ziel binden und sich sagen: „Wenn es einen Dienst (für den Glauben) zu verrichten gilt, lohnt es sich, noch ein wenig länger zu leben.“
[1] Das Werk, dessen Verfasser Hopalı Osman Efendi (gest. 1825) ist, ist als Dürretü’l-vâizîn oder Dürretü’n-nâsihîn bekannt.
[2] Das Werk stammt von Ebü’l-Leys es-Semerkandî (gest. 983).
[3] Das Werk stammt von Seyyid Ahmed Mürşid Efendi, auch bekannt als Ahmedî/Mürşidî (gest. 1761)
[4] Das Werk stammt von Yazıcıoğlu Mehmed Efendi (gest. 1451).
[5] Das Werk stammt von Imam Kurtubî (gest. 1273). Der vollständige Titel des Werkes lautet et-Teẕkire fî ahvâli’l-mevtâ ve’l-âhire.
[6] Tirmidhī, djenāiz 60; Ebū Dāwūd, djenāiz 75, 77; Ibn Mādje, djenāiz 47
[7] Tirmidhī, zühd 5; İbn Māce, zühd 32; Ahmed İbn Hanbel, el-Müsned, 1/503
[8] Tirmidhī, qıyāme 26; Nesāī, djenāiz 3; Ibn Mādje, zuhd 31





