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Wie nutzen wir unsere Ferien am besten, um Erschöpfung und die Langeweile des Alltagslebens zu vertreiben?

Selbst wer einen noch so guten Job hat und seine Arbeit gern macht, wird dann und wann Monotonie und Langeweile verspüren, wenn er nicht gelegentlich neue Farbe in sein Leben bringt. Der Prophet Muhammed ermahnte betende Menschen, nicht auf eine Art und Weise zu beten, die ihnen Überdruss bereitet. Zeynep bint Djahsch, eine Sultanin unter den Frauen, war für ihre außerordentlich hingebungsvolle Gottesanbetung und für ihre Großzügigkeit bekannt. Sie nahm sich den Propheten zum Vorbild und bemühte sich, ihm so gut wie möglich nachzueifern. Unsere Mutter Zeynep entstammte einer vornehmen Familie aus dem ehrenvollen Stamm der Quraisch, und sie war eine Respektsperson. Nach ihrer Heirat mit Zayd wurde sie von innerer Zerrissenheit übermannt, möglicherweise weil sie sich zu viele Gedanken über ihre Herkunft machte. Dann aber wurde sie die Frau des Propheten Muhammed. Gott stiftete ihre Ehe im Himmel mit dem Vers: „[…] Darum haben Wir sie (Zeynep), als Zeyd zum Ende seiner Verbindung mit ihr gelangt war, mit dir durch Heirat verbunden […]“ (El-Aḥzāb, 33:37). 

Zeynep betete unermüdlich zu Gott. Sie spannte sogar ein Seil zwischen zwei Säulen in der Moschee, das sie aufrecht halten sollte, wenn sie müde wurde. Aber als der Gesandte Gottes dieses Seil sah, sagte er mahnend: „Binde das Seil los. Wenn du müde bist, ruh dich aus, und bete danach weiter. Wenn du so vorgehst und keinen Überdruss zeigst, wird Gott Sich auch dir gegenüber nicht überdrüssig zeigen und dir geben, worum du Ihn bittest.“ Ein anderes Mal sagte er: „Wenn du beim Beten müde wirst, kann es durchaus passieren, dass sich ein eigentlich segensreiches Gebet in ein unheilvolles verwandelt.“ Auch damit empfahl er, erst ausgeruht wieder mit dem Beten fortzufahren. 

Ganz ähnlichen Überdruss bereitet es, wenn man tagein tagaus immer die gleiche Arbeit tut. Um dem entgegenzuwirken, bietet es sich an, zu verreisen und sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Um Engagement, Motivation und Enthusiasmus für die Arbeit neu zu entfachen oder zu steigern, ist es hilfreich, andere Menschen kennenzulernen, die die eigenen Ideen und Gefühle teilen. 

Es tut gut, historische Stätten zu besuchen oder auch Einrichtungen, die sich in den Dienst der Menschen stellen. Das dient der Entspannung und sorgt dafür, dass man lebendig bleibt. An Orten, wo Gedankenlosigkeit und Trubel herrschen, mag ein Teil des Körpers vielleicht entspannen, nicht aber der Geist; und nur wenn der Geist aufgeweckt und frisch ist, kann der ganze Körper neue Kraft schöpfen. Wer Geist und Körper gleichermaßen regenerieren möchte, sollte Menschen besuchen, die gläubig und rechtschaffen sind und ein vorbildliches Leben führen. Geld für Benzin und andere Kosten, die bei diesen Besuchen anfallen, dürfen getrost als Aufwendungen für eine gute Sache betrachtet werden, die unserer Familie zugutekommen und darüber hinaus unserem eigenen Vergnügen dienen. 

Menschen mit einem gläubigen Herzen sollten es also nicht versäumen, im Rahmen ihrer Mittel an einigen Tagen im Monat oder im Jahr zu verreisen und sich selbst und ihrer Familie ein wenig Entspannung zu gönnen. Denn das ist sehr wichtig, wenn man sich seine Vitalität bewahren will.